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Apr 03
2009
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Was wird aus einem Fernsehkanal der katholischen Kirche in Deutschland. Hier der Stand der Dinge: Es kommt nicht zu einem Satellitenkanal. Die Gründe:
- Die Bischöfe müssen Rücksicht auf die öffentlich-rechtlichen Sender nehmen.
- Ein Kirchen-TV würde größere Summen verschlingen. Dieses Geld geht der Seelsorge und der Caritas verloren. Wie will ein Bischof diese Ausgaben rechtfertigen, wenn in den letzten Jahren die Personaletats gekürzt wurden?
- Mit einem Satellitenprogramm erreicht man viel weniger Zuschauer als mit einem Programm, das über das Internet verbreitet wird.
Für ein WebTV sprechen folgende Gründe:
- Die Empfangsbereitschaft nimmt weiter zu, da mit einer Vollversorgung mit schnellen Internetanschlüssen, auch in absehbarer Zeit in ländlichen Gebieten, zu rechnen ist.
- Ein abrufbares Programm erreicht mehr Zuschauer als die zu einer bestimmten Zeit ausgestrahlte Sendung.
- Das gilt vor allem, wenn man die jüngere Generation erreichen will. Diese wird durch Youtube für ein Abruffernsehen „programmiert".
- Man braucht keine langen Sendungen, um ein 24-Studen-Sendeschema zu füllen.
- Die Kosten sind niedriger und die Bistümer und andere Produzenten können leichter zuliefern.
Für die Internetarbeit der verschiedenen kirchlichen Ebenen folgende Hinweise:
